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Julia Starp

FAIR PLAY und Fairy tale

Was Julia regelmäßig auf Modeschauen präsentiert, sieht gut aus und fühlt sich noch besser an. Und zwar nicht nur auf der Haut, sondern auch im Herzen. Denn die Hamburger Modedesignerin entwirft Kollektionen aus nachhaltig hergestellten Materialien, die zudem fair gehandelt werden. Wenn Julia Schneiderkreide und Stoffschere in die Hand nimmt, kommen Sweatshop-Besitzer ins Schwitzen. Das Label „Julia Starp“ produziert nämlich nicht nur Haute Couture-, sondern auch Prêt-à-porter-Kollektionen, welche die Ausbeutungsbetriebe noch schlechter aussehen lassen. Während man bei der schnelllebigen Billigmode miserable Arbeitsbedingungen für die Näherinnen einkauft, kann man bei der Mode aus Hamburg sicher sein, dass EU-Standards eingehalten werden.

Die Designerin kann zwar Zertifikate vorzeigen, doch lässt sich nicht labeln. Sie strugglet damit, dass Nachhaltigkeit heutzutage immer noch diesen „Bio-Anklang“ hat. So hat sich Julia zur Aufgabe gemacht, mit jedem Entwurf zu beweisen, dass sich Ästhetik und Ethik nicht gegenseitig ausschließen.

Ihr persönlicher Wunsch ist, dass ihre Kunden ihre Mode kaufen, weil sie ihnen wirklich gefällt und nicht nur aus Gründen des Greenwashings. Ihr Wunsch für die Welt: mehr Achtsamkeit beim Shoppen und freiwilliger Verzicht auf Wegwerfmode.

Faire Kleidungsstücke aus freien Stücken.

Eine weitere Herzensangelegenheit für Julia ist der Support des Hamburger Vereins für verwaiste Eltern und Geschwister. Um ihn zu unterstützen, hat sie „Fairy Tale Heroes – Das Märchenbuchprojekt“ in die Welt gerufen, dessen Erlöse den Betroffenen zu Gute kommen. Auch einen Teil der Gewinne aus der eYo-Brillenkollektion wird sie dem Verein spenden.

Dass die beste Mode und die schicksten Accessoires aus nachhaltigen Rohstoffen bestehen müssen, ist nicht in den Stein gemeißelt. Doch bei der Sonnenbrille von Julia ist es ins Holz geschnitzt. Denn wo Starp draufsteht, ist auch Starp drin. Somit ist das Material der Wahl für den Cateye-Rahmen Holz, das einen türkisen Anstrich bekommen hat. Farbe kommt auch bei den Gläsern ins Spiel, die Variationen Grau und Blau stehen jeder Frau.

Die Brillen von Julia Starp
kannst du hier kaufen!

Interview mit Julia Starp

1. Kannst du uns ein etwas über das eYo-Projekt erzählen? Wie ist der Kontakt zustande gekommen und was hat schlussendlich den Ausschlag gegeben, weshalb Du Dich dafür entschieden hast, zum eYo-Ambassador zu werden?

Ivana von edel-optics hat mich per E-Mail kontaktiert und mir das Projekt vorgestellt. Ich war gerade in Thailand im Urlaub und fand die Idee super! Ich konnte mir aber zunächst nicht so richtig etwas darunter vorstellen. Mein eigenes Brillendesign umsetzen zu können ist eine ganz neue Erfahrung für mich!

2. Mit dem Erlös des eYo-Modells soll der Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V. erneut unterstützt werden, den Du bereits mit Deinem Märchenbuchprojekt „Fairy Tale Heroes” unterstützt hast? Kannst du uns den Verein, dessen Arbeit etwas näherbringen und warum du gerade dieses wichtige Projekt unterstützt?

Vor fünf Jahren verlor meine beste Freundin ihr erstes Kind Moritz, kurz vor der Geburt. Es ist das Schlimmste was Eltern passieren kann. Der Verein Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e. V. unterstützt sie und ihren Mann seitdem. Sie bieten Kurse, Gesprächstherapien und Veranstaltungen um den Eltern und Geschwistern zu helfen und ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind. Niemand kann es ungeschehen machen, aber das „nicht vergessen” ist ein enormer Bestandteil des Vereins und gibt den Betroffenen Kraft weiter zu machen.

3. Du hast beim Design-Prozess der Brille dich für eine Holzoptik entschieden. Warum?

Ich arbeite seit 2009 überwiegend mit nachhaltigen Stoffen und achte auf eine faire Produktion. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, welcher aber noch viel mehr zu bieten hat! Holzbrillen fand ich schon immer spannend, jedoch stehen mir persönlich die Holzfarben nicht sonderlich gut. Eine farbige Holzbrille habe ich bis heute noch nirgends gefunden. Das kräftige Türkis ist eine coole und frische Trendfarbe.

4. Welche Kleidungsstücke würdest Du zu dem Modell empfehlen? Gab es einen ganz bestimmten Look, den Du während des Design-Prozesses im Kopf hattest?

Die Sonnenbrille passt zu jeder Jahreszeit. Zu pastelligen Farbtönen wie Coralle und Naturtönen aber auch kräftigen Farben wie Rot, Orange, Pink und Blau. Zu schwarz weißen Looks sowieso. Der Stil des Modells ist an die 50er und 60er Jahre angelehnt. Das Modell ist eine super Ergänzung für coole, elegante und sportliche Looks, passt aber auch zu klassischem Businessdesign. Grafisch oder gemustert designte Kleider, welche das Türkis aufgreifen sind perfekt.

5. Du legst als Designerin viel Wert auf nachhaltige und faire Produktion. Hast Du diese Aspekte schon immer im Hinterkopf gehabt oder hat sich der Fokus über die Jahre gewandelt?

Mit der Gründung meines Labels im Jahr 2009 habe ich die Aspekte des nachhaltigen Arbeitens immer weiter vertieft und verfolgt.

6. Nachhaltige Produktion zu 100 % lässt sich derzeit noch nicht erreichen. Was muss geschehen, damit es in nicht allzu ferner Zukunft genau dazu kommt?

Ich bin nicht sicher ob es wirklich zu 100% funktionieren kann. Allein die Transportwege lassen sich nicht umgehen, es sei denn die Gesellschaft kauft und produziert nur noch lokal. Diese Einschränkung ist schwer vorstellbar. Wir sind es gewohnt, alles auf schnellstem Wege zu bekommen. Aber soweit es geht sollten wir dies immer weiter voran treiben und jeder seinen Teil dazu beitragen

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